Ortsbeiratssitzung – keine Bürgerversammlung

Mehrzweckhalle Fellingshausen, 11. April 2022

Der Ortsbeirat hatte eingeladen, die Bürgerinnen und Bürger über die Bebauung im neuen Baugebiet Dreitspitz III – Erweiterung West zu informieren. Das Interesse war groß; der Saal war, wie man auf dem Foto sieht, vollauf belegt – jedenfalls reichte die vorhandene Bestuhlung nicht, um alle Interessierten mit einer Sitzgelegenheit zu versorgen.

Bevor es aber losgehen konnte, wurden von Seiten der Gemeindevertreter (Bürgermeisterin Patricia Ortmann und der Vorsitzenden der Gemeindevertretung Elke Lepper) rechtliche Aspekte aufgeworfen, da zu einer Bürgerversammlung die Vorsitzende der Gemeindevertretung hätte einladen müssen.
Trotz gefülltem Saal war jedoch vom Ortsbeirat bewusst zu keiner Bürgerversammlung im rechtlichen Sinne eingeladen worden, da es sich bei dem Thema um eine vorwiegend Fellingshäuser Angelegenheit handelt.
Stattdessen sollte die Angelegenheit im Rahmen einer Ortsbeiratssitzung abgehandelt werden.
Formal wurde jedoch eingewendet, dass – obwohl die Ortsbeiratssitzungen öffentlich sind – die Bürger/innen dabei kein Rederecht haben. Dieser Umstand wird üblicherweise dadurch geheilt, dass die Sitzung unterbrochen und für Fragen oder Redebeiträge aus der Bevölkerung das Rederecht erteilt wird.
So war es vom Ortsbeirat geplant, um auch ein Feedback aus der Bevölkerung zu diesem für alle relevanten Veränderungen im Ort zu bekommen … und so wurde es schließlich – rechtlich wasserfest – auch gemacht.
Aber auch ein weiterer Umstand bereitete den offiziellen Vertretern der Gemeinde Sorge: wir vom Ortsbeirat hatten den Bausachverständigen Harald Kienholz als fachkundigen Ortsansässigen gebeten, die Entwicklungen und Veränderungen am Ortsrand vorzustellen. Da er jedoch Mitglied des Gemeindevorstandes ist und nur die Bürgermeisterin dieses Gremium offiziell nach außen vertreten darf, wurde ihm in seiner Funktion wegen des rechtlichen Rollenkonflikt als Gemeindevertreter untersagt, die von ihm als Bürger vorbereitete Präsentation mit den eigenen Zeichnungen zum Ortsbild und den Auswirkungen, z.B. vom Schattenwurf in realistischen Auswirkungen, zu präsentieren. Dies könne er lediglich im Rahmen einer privaten Veranstaltung zeigen. Nach diesen Klarstellungen konnte es losgehen.

Frau Ortmann stellte dann die Pläne der Firma Weimer, mit der die Gemeinde bereits in der letzten Legislaturperiode
– nach Ausschreibung und Vorgaben der Gemeinde – einen baurechtlichen Vertrag zur Entwicklung des Baugebietes abgeschlossen hat, vor.
Auf dem Bild lässt sich die Ausdehnung des Baugebietes oberhalb und unterhalb der Kreisstraße von Fellingshausen (Die Beu) nach Bieber (Neue Wegscheide) K353 erkennen.
Dabei sind oberhalb der Bau von Ein- und Reihenhäusern vorgesehen sowie ein Spielplatz und eine Mehrfamilienhaus, in dem für die hiesigen Vereine Räumlichkeiten entstehen sollen.
Neben Stichstraßen wird es zwei Straßenverbindungen in das bisherige Baugebiet Dreispitz geben. Der Hauptverkehrsfluss wird jedoch vermutlich über die K353 erfolgen, an der noch Bürgersteige errichtet werden und eine Querungshilfe für Fußgänger entstehen soll.
Unterhalb der K353 sind Mehrfamilienhäuser zwei- und dreigeschossig + Staffelgeschoss und Flachdach vorgesehen, da barrierefreie, altengerechte Wohnungen dringend gebraucht würden. Darunter wird es voraussichtlich ein Parkgeschoss geben. Die Bauhöhen dieser Häuser, neben der bisherigen eingeschossigen Bebauung mit Flachdach, wird 11 m bzw. 14 m sein, bezogen auf das Straßenniveau,

In der Sitzungsunterbrechung stellte sich Frau Ortmann den Fragen der Bürger/innen und beantwortete sie sehr sachkompetent – wobei auch klar wurde, dass sie als Chefin der Verwaltung das abzuarbeiten habe, wozu sie von den Gemeindevertreter/innen beauftragt wurde. Wenn die Vorstellungen der Bürger sich heute nicht mehr mit den Beschlüssen früherer Parlamentarier decken, so dürften diese Einwände gerne in der Zeit der Offenlegung der Pläne eingewendet werden.
Durch den Bebauungsplan legt die Gemeinde fest, wie Grundstücke bebaut und in baurechtlicher Sicht genutzt werden dürfen. Die Aufstellung eines Bebauungsplans erfolgt in einem verbindlich geregelten Verfahren. Bei diesem Verfahren ist auch die Beteiligung der Bürger vorgesehen. Das bedeutet: Ist ein Bürger mit den Plänen der Stadt oder Gemeinde nicht einverstanden, kann er dem Bebauungsplan widersprechen. Muster – Einspruch Bebauungsplan

Bedenken und Fragen wurden z.B. zum nicht mehr vorgesehenen Grünweg, einem erwarteten Hundeklo, zwischen altem und neuem Baugebiet geäußert, die eine früher von Seiten der Gemeinde versprochene Pflegemöglichkeit der Hecken – ohne Betreten des Nachbargrundstückes – ermöglichen würde.
Großes Thema war das – aus Bürgersicht – fehlende Verkehrskonzept und die zu erwartende Belastung durch ca. 1000 Fahrzeuge mehr, die durch die Straßen geleitet werden müssen. Dabei führt der kürzeste Weg über den Hohlgarten zur Rodheimer Straße Richtung Gießen. Der Hohlgarten wurde ursprünglich jedoch als Anliegerstraße gebaut und von den Anliegern zu 90 % finanziert. Für Schwerlastverkehr ist die Straße nicht ausgelegt. Die Beu ist relativ schmal und schon jetzt sind die oft betagten Häuser durch die Erschütterungen der LKWs immer wieder beschädigt.
Das macht den Anwohnern verständlicherweise Sorgen; ebenso wie eine weitere Verkehrszunahme, wenn die Pflegeeinrichtung am Keltentor gebaut und betrieben wird.
Sorgen machen sich die Nachbarn auch über die baulichen Veränderungen durch die Mehrfamilienhäuser, die das Ortsbild verändern und wahrscheinlich auch durch Schattenwurf Beeinträchtigungen für sie bedeuten könnten.
In einem Beitrag wurde auch die Sorge um die Wasserversorgung geäußert, die Frau Ortmann jedoch mit entsprechenden planerischen Voruntersuchungen und Plänen, z.B. auch zur Stromversorgung etc., entkräftete.

Im Anschluss wurde die Sitzung des Ortsbeirates fortgesetzt und ein nachgetragener TOP 4 behandelt: Antrag der Burschen- und Mädchenschaft Fellingshäuser Füchse auf Zuschuss von 1.000 € zum für Anfang Juli geplanten Sonnwendfest, das nach 2jähriger Unterbrechung nun wieder – mit Umzug durch das Dorf – stattfinden soll.
Ursprünglich war das Ortsbudget nicht für derartige Unterstützungen, sondern für kleinere Reparaturen im Ort vorgesehen; da aber auch das Marktteam mit Sitzgelegenheiten für die so wichtigen Begegnungen im Fellingshäuser Marktcaffè unterstützt wurde, war Frau Ortmann schnell bereit, für einen Zuschuss nach Töpfen im Gemeindehaushalt zu suchen, die die von der Jugend organisierte Feierlichkeit unterstützen.

Fotos: Lindemann

Wie es weiterging lesen Sie auf der Seite der Vereinsgemeinschaft Fellingshausen (vg-fellingshausen.de) – auch die Visualisierungen zur geplanten Bebauung und zum Verkehrsgutachten.

Das Baugebiet „Dreispitz III – Erweiterung West“ umfasst die Areale „Auf der Dreispitz“ und „Auf der Weide“

Im Bürgerinformationssystem finden Sie die Angaben zur Beschlussvorlage: Baulandumlegung

Während der Bauausschusssitzung vom 18. Nov. 2021, bei der es zunächst nur um die Baulandumlegung-wirtschaft.hessen ging, stellte die Firma Weimer aus Lahnau, die die Ausschreibung des Gemeindevorstandes für die Erschließung des Baugebietes für sich entscheiden konnte, erste Ideen für die Gestaltung der Straßenführung und Aufteilung des Areals vor.
Unter reger Beteiligung von Bürgern, für deren Mitsprache die öffentliche Sitzung von der Vorsitzenden Barbara Lindemann (CDU) mehrfach unterbrochen wurde, kamen Bedenken und Bürgerwünsche zur Sprache. Die Anregungen wurden von den Vertretern der Baufirma für eine Überarbeitung des Planes aufgenommen, denn ihr Entwurf hatte sich zunächst an die Vorgaben aus der Ausschreibung orientiert.
So wurden in dem Gebiet Baugrundstücksgrößen von 300 – 500 m² geplant, um möglichst vielen Familien die Möglichkeit zu einem Eigenheim zu ermöglichen, ohne einen allzu hohen Flächenverbrauch und damit Verlust an landwirtschaftlich genutzter Fläche. Dabei waren im Plan zunächst sowohl 9,50 m hohe Einfamilien– als auch Doppelhäuser (10,50 m hoch) oberhalb der B 353 zwischen Fellingshausen und Bieber gezeichnet. Außerdem soll es ein Mehrfamilienhaus oberhalb und weitere fünf Mehrfamilienhäuser (bis zu 14 m hoch) unterhalb der Straße in 2 – 3-geschossiger Bauweise mit Staffelgeschoss, als einer 4. Etage geben. Ein Gebäude davon soll ein Haus für Gemeinwesenarbeit werden. Auch ein Blockheizkraftwerk für eine zentrale Nahwährmeversorgung ist im Gespräch; ebenso wie vorgeschriebene Solarmodule und ein Verbot von Schottergärten.
Schattenwurf und die Dachform wurden diskutiert, da den früheren Bauherren neben dem neuen Baugebiet damals strenge Auflagen gemacht wurden. Besonderes Missfallen bei den Bürgern aber erregte die Idee einer geschlossene Front an Doppelhäuseren und Garagen im Anschluss an das bestehende Baugebiet und eine fehlende Möglichkeit, die zuvor von der Gemeinde geforderten Hecken an der Grundstücksgrenze beidseitig zu pflegen. Ein Weg – auch als Fußweg zum Seniorenzentrum „Am Keltentor“ – wäre hier eine Möglichkeit. Im Baugebiet sind Straßen mit beiderseitigen Bürgersteigen, Parkbuchten und Bäumen im Versatz angedacht; wobei die bereits bestehenden Anschlussmöglichkeiten zum alten Baugebiet verbunden werden sollen.
An der B 353 soll ein Fußgängerübergang sowie Bürgersteige in Richtung Dorf entstehen. Die Anbindung unterhalb der B 353 mit Parkmöglichkeiten für die Mehrfamilienhäuser soll Plätze für Carsharing-Autos beinhalten und eine Verbindung zu einer vom Ortsbeirat beantragten Entlastungsstraße Richtung Rodheimer Straße bieten.

Siehe auch unseren Beitrag vom Januar 2021:
https://nachrichten.biebertaler-bilderbogen.de/wp-admin/post.php?post=6321&action=edit

Konstituierene Sitzung des Ortsbeirates Fellingshausen – 2021 bis 2026

Konstituierende Sitzung Ortsbeirat Fellingshausen
Bürgermeisterin Patricia Ortmann und Ortsvorsteher 2016-21 Dieter Synowzik

Die Biebertaler Bürgermeisterin Patrica Ortmann eröffnete am 29. April 2021 den Reigen der konstituierenden Sitzungen der Ortsbeiräte in Fellingshausen.
Sie begrüßte die Bürger in der Mehrzweckhalle Fellingshausen und würdigte zuerst die aus Funktionen ausscheidenden Kommunalpolitiker Dieter Synowzik und Thorsten Cramer, der lange in der Gemeinde-vertretung wirkte, mit einem guten Tropfen. Dem schloss sich stellvertretende Ortsvorsteher Dr. Alfons Lindemann an und bedankte sich im Namen des bisherigen Ortsbeirates beim ehemalige Ortsvorsteher Dieter Synowzik mit symbolischen „Biebertalern“.

Dann übernahm der noch amtierende Ortsvorsteher, begrüßte und verabschiedete sich zugleich mit einem kurzen Rückblick aus seinem Amt. Danach steht dem ältesten Mitglied der Versammlung die Aufgabe der Sitzungsleitung zu, bis der neue Vorsitzende gewählt ist. Da Dr. Alfons Lindemann jedoch einer der zur Wahl stehenden Kandidaten war, trat Dieter Synowzik stellvertretend noch einmal in Funktion und leitete die Wahl zum neuen Ortsvorsteher.

Alle folgenden Wahlen erfolgte per Handzeichen und alle Positionen wurden einstimmig beschlossen:
Ortsvorsteher Dr. Alfons Lindemann
stellvertretender Ortsvorsteher Hans Ulm
Schriftführer Felix Koop
stellvertretender Schriftführer Bernhard Seitz

Ortsvorstand Fellingshausen
Ortsvorstand: Bernhard Seitz, Hildegard Zimmer, Dr. Alfons Lindemann, Hans Ulm, Thorsten Cramer;
Schriftführer Felix Koop (von li -> re)

Der neue Ortsbeirat wurde am 14. März 2021 bei den Kommunalwahlen von den Bürgern gewählt. 
Er besteht, bezogen auf die Einwohnerzahl des Ortes, in Fellingshausen aus 5 Mitgliedern.
Dabei war es bei dieser Wahl erstmals möglich, Personen aus einer „offenen Liste“ zu wählen, so dass sich auch parteilich nicht gebundene Bürger/innen zur Wahl stellen konnten, um sich in diesem Gremium für ihren Ort zu engagieren.
Trotz Corona-Pandemie kamen einige Bürger und Vertreter der Kommunalpolitik Biebertals zur Präsenzsitzung am vergangenen Donnerstag.
Nach der Wahl betonte Dr. Lindemann, dass es für die Arbeit des Ortsbeirates in der kommenden Zeit wichtig sein wird, eng mit den Bürger*innen zusammenzuarbeiten. Das Gremium sei auf Informationen aus der Bevölkerung angewiesen, da mehr als die Hälfte der neuen Mitglieder der Rates „Migranten“, also mehr oder weniger frisch zugezogene Mitbürger/innen seien. Sprechen Sie uns also an, schreiben Sie uns; denn nur so können wir uns für die Themen vor Ort einsetzen … und: wir wollen uns engagieren.

Unsere Kontaktdaten finden Sie bald hier, wenn alle datenschutzrechtlichen Unterschriften vorliegen.

Zum 450. Fellingshäuser Wochenmarkt am 6. Mai 2021 wird Dr. Lindemann als Ansprechpartner auf dem Markt sein. Für weitere Schritte wird sich das Team am 12. Mai zusammensetzen, nachdem der Ältestenrat der Gemeinde getagt und die Termine für das kommende Jahr festgelegt hat.

Unter dem Punkt verschiedenes wurde von Thorsten Cramer eine gemeinsame Müllsammelaktion von Fellingshäuser und Rodheimer Bürgern an, um die Straßenränder und Gemarkung zu reinigen.
Bürgervorschläge – wie Begrünung des Schulhofes, dringende Sanierung des Backhauses und die seit Februar 2021 fehlende Reaktion von Gemeindeseite oder Themen wie Kita und Feuerwehrgebäude als Kulturraum, Maßnahmen auf dem Friedhof – wurden angesprochen. Zum Stand des Prozesses um die Windräder auf dem Helfholz durfte Frau Ortmann nur sagen, dass sie damit befasst seien.
Aber auch Beschwerden von Bürgern zum als aggressiv empfundenen Vorgehen der Firma Green City kamen zum Tragen. Die Adressen und Informationen kämen da nicht von der Gemeinde, betonte Frau Ortmann. Die Firma will einen Weg durch Fellingshausen frei kaufen, um Schwertransporte mit Windradflügeln für den Windpark in Blasbach durch den Ort zu transportieren. Dazu schlug Frau Mohr vor, die Bürger zu informieren, dass hier noch keineswegs eine Entscheidung getroffen sei und es deutlich zu früh sei, mit der Firma Verträge abzuschließen. Demnächst soll es eine Anhörung zum Thema geben.

Ergebnis Ortsbeiratswahl 2021

Wir vom Bilderbogen gratulieren den neuen gewählten Mitgliedern des Ortsbeirates Fellingshausen und wünschen Ihnen viel Erfolg & Gelingen bei Ihrem Handeln.

Kommunalwahl
A. Lindemann
Kommunalwahl
B. Seitz
H. Zimmer
H. Ulm
T. Cramer

Die obige Reihung richtet sich nach den Listenplätzen, aufgestellt in der konstituierenden Sitzung zur Ortsbeiratswahl. Die untere Listung richtet sich nach der Rangfolge des Wählervotums.

Kandidat

Johann Ulm

Dr. Alfons Lindemann

Bernhard Seitz

Hildegard Zimmer

Thorsten Cramer


Felix Koop

Stimmenanzahl

794

752

731

443

392


338

Quelle: Ergebnisse

Bernhardt Seitz

Kommunalwahl
Bernhard Seitz

Zusätzlich bin ich noch stark im Ausbildungswesen an der IHK Lahn-Dill in Wetzlar und an der IHK in Stuttgart ehrenamtlich aktiv.

Mein Name ist Bernhard Seitz.
Ich komme ursprünglich aus Nürnberg und wohne seit 28Jahren im wunderschönen Ortsteil Fellingshausen.
Nachdem unsere erstgeborene Tochter Ann-Kathrin (die frühere Brunnenkönigin aus Fellingshausen) noch in Franken geboren wurde, sind Maximilian und Elisabeth gebürtige Füchse.
Meine Ehefrau Susanne ist hier in Fellingshausen als stellvertretende KITA-Leiterin bekannt.

Seitdem ich in Fellingshausen wohne, engagiere ich mich im Dorf.
Als Schulelternbeiratsvorsitzender habe ich mich damals sehr für den Erhalt der Grundschule eingesetzt. Das 100-jährige Jubiläum ist noch in guter Erinnerung.
Ich bin Mitglied in örtlichen Vereinen, wie dem Breitensportverein Biebertal, Feuerwehrverein Biebertal, aktiver Wanderer im Dünsbergverein und engagiere mich als Wahlhelfer in der Gemeinde Biebertal und in der evangelischen Kirchen-gemeinde Fellingshausen.
Seit 2016 bin ich als gewählter Schriftführer im Ortsbeirat Fellingshausen tätig und somit bereits mit dem Gremium vertraut.

Mein beruflicher Werdegang führte mich über eine technische Ausbildung und diverse weiterführende Schulen zum Abschluss eines Dipl.-Ing. (Univ.) der Werkstoffwissenschaften; und ich konnte danach durch hiesige Kontakte an die Werner-von-Siemens-Schule nach Wetzlar kommen. An der Schule bin ich seit nunmehr 28 Jahren tätig und unterrichte als Oberstudienrat. Zusätzlich bin ich u.a. verantwortlich für die Ausbildung der Werkstoffprüfer – Auszubildenden in Hessen und Koordinator an der Technikerschule.

Ich möchte mich gerne im Ortsbeirat engagieren und nenne einige Visionen, die mir in diesem Sinne durch den Kopf gehen:

  • Weiterentwicklung unseres Ortes in Bezug auf ein lebenswertes und liebenswertes Wohnumfeld
  • Einbringen von Ideen zum Ausbau von touristischen Angeboten
  • Unterstützung und Ausbau von Kinder– und Jugendaktivitäten
  • Ausbau von Fahrradwegen und deren Infrastruktur (bin selbst begeisterter Fahrradfahrer)
  • Ausbau und Erhalt der dörflichen Infrastruktur (z.B. Bänke, Beschilderungen, Sehenswürdigkeiten)
  • Unterstützung bei Wohnraumbeschaffung
  • Erhalt der Gaststätten und der Feste im Ort
  • Das Selbstverständnis und die Identität Fellingshausens gegenüber anderen Gremien fördern
  • Interesse an Natur, Wald und am Ausbau des ÖPNV
  • ……

Ich sehe für mich, der nicht parteipolitisch gebunden ist, die Chance, sich mit einer offenen Liste bei der Ortsbeiratswahl vor Ort einzubringen.

Um mich zu charakterisieren passen vielleicht die folgenden beiden Sprüche:

„Wer nicht will, findet Gründe – wer will findet Wege“

„Warte nicht auf große Wunder, sonst verpasst du viele kleine“

Lieben Dank
Bernhard Seitz

Kandidaten stellen sich vor: Ortsbeiratswahl 2021

Am 14. März 2021 wird bei den Kommunalwahlen für Fellingshausen ein neuer Ortsbeirat gewählt. Erstmals war die Liste dieses Mal „offen“, so dass sich auch parteilich nicht gebundene Bürger/innen zur Wahl stellen konnten, um sich in diesem Gremium für ihren Ort zu engagieren.
Auch der zukünftige Ortsbeirat wird 5 Mitglieder haben.

Die Bewerber auf einen Blick in der aufgestellten Rangfolge

Johann Ulm
Kommunalwahl
Felix Koop

Dr. med. Alfons Lindemann

Ein junger Wanderer beobachtete auf seinem Weg zum Dünsberg einen sehr betagten Herrn der auf einer Streuobstwiese kleine Apfelbäume pflanzte.
Verwundert fragte der junge den älteren Mann, wieso er das denn tue, wo er das Tragen der ersten Ernte wohl kaum noch erleben würde?
Der Alte antwortete: „Ich pflanze die Bäume, damit meine Enkel ihre Freude daran haben, so wie es meine Vorväter für mich getan haben.“

Kommunalwahl
Dr. Alfons Lindemann

Hallo Fellingshäuserinnen und Fellingshäuser sowie echte Fähen und Füchse,

Zum 2. Mal bewerbe ich mich um einen Sitz im Ortsbeirat. denn manchmal sind es die kleinen Dinge, die den Unterschied machen, der dann einen echten Unterschied macht.

1976 kam ich als Bankkaufmann aus Düsseldorf zum Studieren her … lebte zunächst nach Vetzberg, später wohnte und arbeitete ich in Rodheim. Seit 2009 leben wir in Fellingshausen. In Bieber arbeite ich. geb. 1951, aus Freude am Beruf noch ein wenig als ärztlicher Psychotherapeut, Paartherapeut und Supervisor.
Mit einer „Baulöwin“ verheiratet, haben 2 Söhne den Weg in die somatische Medizin genommen;
2 Schwiegertöchter und 2 Enkel kamen inzwischen hinzu. Meine Mutter, 94 J., lebt bei uns im Haus;
hilft noch immer, wo sie kann und macht mir Hoffnung auf ein langes Leben.

In der Praxis haben mir viele Menschen ihr Vertrauen geschenkt. Gerne möchte ich nun etwas zurückgeben.
Daher engagiere ich mich seit 2016 in unserem Ortsbeirat, wo ich derzeit stellv. Ortsvorsteher bin,
ab 2017 in der Zukunftswerkstatt Biebertal – „Wie wollen wir in Zukunft in Biebertal leben?“
ab 2018 stellv. Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft Fellingshausen,
ab 2019 in der Online-Dorfzeitung und Netzwerk >Biebertaler-Bilderbogen.de<
ab 2020 in der Steuerungsgruppe zur Biebertaler Dorfentwicklung.
Im hiesigen Vereinsleben konnte man mich beim Brunnenfest in Fellingshausen, zum Volkstrauertag, beim VDK-Grillen, im Gewerbeverein Biebertal, im Breitensportverein oder bei der freiwilligen Feuerwehr sehen.
Ich halte es für wichtig, dass sich unser Handeln am Gemeinwohl, nicht an Profiten oder Statusgewinn orientiert. Symbolisch steht unser Brunnenfest in vorbildlicher Weise dafür, wie Miteinander geht.

Letztlich bin und bleibe ich jedoch ein Zugezogener, so dass ich im Amt auf Ihre Unterstützung und das Zutragen von Themen angewiesen bin. Sie erreichen mich unter der Telefonnummer: 06409 / 1246 oder
per Mail unter: alfons.lindemann@cdu-biebertal.de oder Sie sprechen mich auf dem Hundespaziergang an.

Thorsten Cramer

Kommunalwahl
Thorsten Cramer

Liebe Fellingshäuser,

mein Name ist Thorsten Cramer, ich bin 46 Jahre alt, ledig, gebürtiger Biebertaler und ein echter „Fellingshäuser Fuchs“. Ab April möchte ich Verantwortung für Fellingshausen übernehmen und kandidierte für den Ortsbeirat.

Von Beruf bin ich Verwaltungsbeamter. Nach meiner Ausbildung und ersten Aufgaben in der Stadtverwaltung Gießen hat es mich vor einigen Jahren zur Landesverwaltung hingezogen. Meine Fachkenntnisse aus 26 Berufsjahren in der Verwaltung und 15 Jahren in der Gemeindevertretung Biebertal möchte ich in die Arbeit des Ortsbeirates Fellingshausen mit einbringen, um die in den nächsten Jahren hier anstehenden Projekte zu begleiten und weiterzuentwickeln.

Ich freue mich sehr, dass wir ab der neuen Wahlperiode erstmals ein Budget zur Verfügung haben, um die Arbeit im Dorf zu stärken und dem Gremium neues Leben und Schwung zu verleihen, dies unter dem Stichwort „Stärkung des Ehrenamtes“, dafür trete ich seit Jahren in Vereinen wie dem Heimatverein Rodheim-Bieber engagiert ein.

Es versteht sich von selbst, dass ich mich im Falle meiner Wahl engagiert für die Interessen unseres Ortsteils einsetzen werde.

Dafür, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, werbe ich um Euer Vertrauen und um Eure Unterstützung
am 14. März 2021, vielen Dank.